LEDE Studio Akustik – Live End Dead End

LEDE Studio Akustik – Live End Dead End

LEDE Studio Akustik – Live End Dead End

LEDE ist ein Akustik Konzept für die Tonstudio Regie, welches hauptsächlich in den 70er und 80er Jahren verfolgt wurde. Die Abkürzung „LEDE“ steht für „Live End Dead End“. Wie der Name schon andeutet, wird hier eine Hälfte des Raumes absorbierend gestaltet (also mit Breitband Absorbern ausgestattet) und die andere Hälfte diffus (mit Diffusoren bestückt).

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Live End Dead End in seiner ursprünglichen Form: der vordere Bereich, um die Lautsprecher herum, ist vollständig absorbierend gestaltet, während der hintere Bereich mit Diffusoren ausgekleidet ist.

Das Ende des Raumes, wo die Lautsprecher sich befinden, ist das „Dead End“. Es wurde also auf eine Absorption in Schallquellen Nähe gesetzt, zum Zwecke der Erzeugung einer sogenannten „Reflexion Free Zone“, während die Sitzposition sich ursprünglich im „Live End“ befand, von Diffusoren umringt (heutzutage, wo Studios eher kleiner sind, ist der Abhörsitz auch im „Dead End“ – das Video erklärt die Gründe).


Video LEDE – Live End Dead End


Anwendungen für LEDE

Das Live End Dead End Konzept funktioniert nur für Stereo-Anwendungen, wo Musik über zwei Lautsprecher gehört wird. Einsatzgebiet war vor allem die Tonstudio Regie, sei es zum Zwecke des Mixings, Masterings oder der Produktion.

Für alles andere, insbesondere Surround-Anwendungen, ist LEDE nicht anwendbar.


Moderne Studio Akustik

Heutzutage muss man das ursprüngliche Live End Dead End Konzept als veraltet bezeichnen, wenn auch in der modernen Studio Akustik nach wie vor Grundgedanken dieses Prinzips enthalten sind.

Das Video oben verrät mehr!

David

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