Abhörboxen

Nun fehlen Ihnen noch Boxen zum Abhören des Materials! Hier verwenden Sie am besten Studiomonitore. Das sind spezielle Boxen für Tontechniker, die das Signal besonders neutral wiedergeben, so dass der Techniker dieses entsprechend objektiv beurteilen kann!

Es gibt aktive und passive Monitore. Aktivmonitore haben den Vorteil, dass sie bereits über einen integrierten Verstärker verfügen, der speziell auf das Monitorpaar abgestimmt ist! Bei passiven Monitoren müssen Sie noch extra einen entsprechenden Verstärker kaufen.

Ihr Audio-Interface (Recording-Karte) verfügt stets über einen Stereo-Ausgang, über den Sie die Aktivmonitore anschließen können! Die Lautstärke regeln Sie entweder in der DAW (Sequenzerprogramm) oder am Audio-Interface!

Selbst Einsteigermonitore sind kaum unter 100 Euro pro Box zu erstehen. Die BX5 D2 von M-Audio gehören zu den wenigen Ausnahmen. Günstige, gute Monitore sind die JBL LSR 305 für rund 150 EUR das Stück oder die Yamaha HS. Möchten Sie zunächst lieber mit Ihren HiFi-Boxen abhören, so schließen Sie einfach Ihre Stereo-Anlage an den Stereo-Ausgang Ihres Audio-Interface‘ an!

Die Lautstärke der Boxen regeln Sie dann über Ihre Stereoanlage!

Gesangsmikrofon
Studio Projects B1 – Ausgezeichnetes Mikrofon für gut 100 EUR, locker auch über Homerecording hinaus

Mikrofone

Je nach aufzunehmenden Signal sind verschiedene Mikrofone zu empfehlen. Für den Gesang empfehle ich zum Einstieg (und durchaus auch darüber hinaus) das B1 von Studio Projects. Dazu brauchen Sie noch einen Mikrofonständer und einen sogenannten Poppschutz, der hart ausgesprochene Konsonanten für die empfindliche Mikrofonkapsel weicher macht.

Sonstige Komponenten

Klar sollten noch entsprechend viele (XLR-) Kabel vorhanden sein, ebenso wie Kopfhörer für die einzelnen Mitglieder der Band, die zum Aufnehmen gebraucht werden. Mithilfe eines Kopfhörerverstärkers können Sie die Kopfhörer anschließen und die Lautstärke jedes einzelnen Hörers regeln. Im Falle eines Solosängers reicht natürlich ein einzelner Kopfhörer, der im Regelfall einfach an das Audio-Interface anzuschließen ist.


Fazit

Sie wissen nun, worauf Sie beim Kauf eines Rechners achten müssen. Auch haben Sie erfahren, nach welchen Kriterien Sie sich Ihr Audio-Interface aussuchen sollten. Desweiteren haben wir vor allem die größeren Sequenzer kurz durchleuchtet und mit einigen Mythen aufgeräumt. Auch alle zusätzlich wichtigen Komponenten, wie Studiomonitore und Mikrofone, wurden beschrieben.

Natürlich könnte man zu jedem Thema einzeln noch ein extra Buch verfassen und tausende Geräte nennen. Davon abgesehen, dass das aber den Rahmen sprengen würde und zu viele Informationen am Anfang auch verwirren können, geht es hier vielmehr darum, Ihnen eine Übersicht zu bieten, was Sie überhaupt alles benötigen!

audio-wissen

Das Arbeiten im digitalen Studio mag immer noch wesentlich günstiger und überschaubarer sein als rein mit analoger Hardware. Jedoch sind die Anschaffungskosten längst nicht so gering wie teils vermutet. Ein Rechner mit Sequenzerprogramm ist lange noch kein vollständiges Studio.

Ich hoffe, ich konnte mit dieser Rubrik dazu beitragen, Ihnen eine Übersicht zu verschaffen!

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2 Comments

Moin! Zu der Stereoanlage-Abhöre vielleicht nochmal kurz ein Tipp:
Die Stereoanlage gibt meist kein lineares Klangbild ab, die meisten Endstufen/Lautsprecher sind in den Höhen und Tiefen schon „vorangehoben“. Deshalb am besten einen Song eurer Wahl aussuchen, der besonders gut gemischt ist, z.B etwas von Avril Lavigne (bzw. ein Mix aussuchen, der einem zusagt) und diesen als Referenz verwenden. Vor dem Mastering anhören, zwischendrin und danach. Also versuchen den Sound „nachzubauen“. Meistens geht das gut.
Ich hatte früher das Problem, dass nach dem Mastern die Tiefen weg waren und die Höhen wehtaten–> scheiß Stereoanlage….

LG
Johnny

Guter Tipp, auch generell, nicht nur bei Arbeit mit Stereoanlage, aber hier durchaus noch wertvoller, das stimmt!
Referenzen am besten immer aus dem gleichen Genre.

Viele Grüße

David Browne

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