Steinberg Cubase
Cubase Logo – Steinberg ist mit Cubase Marktführer bei den Sequenzerprogrammen.

Sequenzer

Ein Grund, der für einen Mac, statt dem PC, sprechen würde, wäre der, dass Sie mit Logic arbeiten möchten. Logic wird nämlich, seitdem Apple das Unternehmen aufgekauft hat, nur noch für den Mac angeboten, nicht mehr für den PC!

Doch was ist Logic eigentlich? Logic ist ein sogenanntes Sequenzerprogramm. Arbeiten Sie ohnehin schon mit einer DAW, werden Sie natürlich wissen, was ein solches Programm tut: Ein Sequenzerprogramm ist Ihr digitales Tonstudio im Rechner! Es bietet Ihnen Aufnahmespuren, auf die Sie z.B. mittels Mikrofon oder Keyboard, etc. ein Signal aufnehmen können. Dieses Signal können Sie dann im Sequenzer mit Effekten belegen. Dazu sind die gängigen Programme bereits mit einer Grundauswahl an Effekten ausgestattet.

Die am weitesten verbreitete Software ist Steinberg’s Cubase. Auf dem Mac ist Logic der Standard. Sie können Cubase aber auch auf dem Mac betreiben, denn im Gegensatz zu Logic wird Cubase plattform-unabhängig angeboten.

Avid Pro-Tools
Avid Logo – Pro-Tools von Avid bietet sich an, wenn man viel mit Amerikanern zusammenarbeitet, da es dort im Profi-Sektor sehr verbreitet ist.

Weitere Sequenzerprogramme sind Nuendo (ebenfalls von Steinberg), Pro-Tools von Digidesign (viel im High-End-Bereich eingesetzt), Cakewalk Sonar, Ableton Live, FL Studio (Fruity Loops) oder auch Reason von Propellerheads. Die beiden letztgenannten Programme eignen sich in meinen Augen vor allem zur Produktion elektronischer Stücke, wo hauptsächlich mit Midi gearbeitet wird. Viele Produzenten elektronischer Musik setzen auch FL Studio zur Erstellung der instrumentalen Grundlage ein, wozu sich das Programm hervorragend eignet, und speisen das Instrumental dann in z.B. Logic ein, wo dieses dann noch mit Gesangsaufnahmen per Mikro vervollständigt wird.

Cubase oder Logic?

Auch diese Frage wird von vielen Experten noch gern mit einem klaren „Logic“ beantwortet. Meine ehrliche Meinung dazu: Vor einigen Jahren hätte ich auch noch so geantwortet! Vor allem die enthaltenen Effekt-Plug-Ins und die Einbindung bestimmter Funktionen erfolgte in Logic früher und oftmals flüssiger. Inzwischen jedoch hat Cubase bei den Plug-Ins aufgeholt und besticht mit ausgezeichneten Funktionen und einer starken Transparenz der Arbeitsoberfläche. Dafür ist Logic auf einmal total günstig geworden – Cubase ca. 500 Euro, Logic Pro ca. 180 Euro. Mit Einkalkulieren muss man bei Logic jedoch die Kosten für den erforderlichen Mac. Außerdem bietet Logic keine Updates, was aber wiederum nicht so ins Gewicht fällt, weil ein Cubase Update auch etwa 150 Euro kostet – ungefähr genauso viel wie Logic an sich.

Browne Raumakustik Module

Letzten Endes kommt es ohnehin auf den Tontechniker an, der das Programm bedient, nicht auf die Software an sich!

Effekt-Plug-Ins

Im Sequenzer führen Sie die Aufnahmen durch, regeln die Lautstärke jedes einzelnen Kanals, die Stereoposition (ob das Signal eher auf der linken oder rechten Box ausgegeben wird), etc!

Weiterhin können Sie jede Spur mit Effekten belegen. Hierzu bieten Sequenzerprogramme bereits ein Grundarsenal an Effekt-Plug-Ins, welches für den Anfang völlig ausreichend ist. Möchten Sie bspw. ein Signal mit einem Hall belegen, so wählen Sie einfach in der entsprechenden Spur das gewünschte Hall-Plug-In aus.

Wichtige Effekte sind vor allem der Equalizer (in jeder Sequenzerspur bereits integriert), ein Kompressor, ein Delay und ein Hall.

Wünschen Sie zusätzliche Effekte oder möchten Sie sich bspw. einen anderen Hall zulegen, können Sie einfach ein entsprechendes Plug-In kaufen und installieren. Dieses ist dann in Ihrer Sequenzersoftware verfügbar.

audio-wissen-effekte

Ausführlicher wird das Thema Effekte in meinem E-Book besprochen, dem Praxis-Leitfaden EFFEKTE!

Lesen Sie JETZT weiter und erfahren Sie, welche Komponenten Sie noch brauchen, damit Sie alles zusammen haben!

1 Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.